Über mich

Mein Name ist Dr. Stefanie Aschhoff-Hartmann. 

Hauptberuflich war ich als Lehrerin für Sonderpädagogik 18 Jahre im Schuldienst tätig, bevor ich mich 2022 für einen „Tapetenwechsel“ entschied: Als Akademische Rätin bin ich nunmehr an der PLAZ – Professional School of Education der Universität Paderborn tätig. 

Nebenberuflich arbeite ich als systemische Beraterin, Coachin und Trainerin für Lehrkräfte und Schulleitungen sowie pädagogische Fach- und Führungskräfte.

Entwicklung hat für mich etwas Lebendiges. Sie beginnt im Inneren, zeigt sich im Außen und wirkt in beide Richtungen zurück. Dieses Zusammenspiel begleitet mich schon mein ganzes Leben – als Mensch, als Lehrerin für Sonderpädagogik, als Forscherin, als Akademische Rätin in der Lehrkräftebildung und heute zusätzlich als jemand, der Lehrkräfte und Schulleitungen sowie pädagogische Fach- und Führungskräfte dabei unterstützt, die eigene Souveränität wieder zu spüren und die eigene Klarheit zu leben.

Was mich antreibt

Ich glaube daran, dass Arbeit Freude machen darf und dass Menschen aufblühen, wenn sie sich selbst und ihre Bedürfnisse ernst nehmen und selbstbestimmte Entscheidungen treffen. Sich von äußeren Zwängen zu lösen, beginnt nicht mit einem großen Befreiungsschlag, sondern mit einer inneren Haltung: „Ich darf gestalten.“

Zugewandtheit, Empathie und Wertschätzung sind für mich wesentliche Grundhaltungen. Ich schaue auf Menschen und Systeme mit einem offenen, neugierigen Blick – und mit der Überzeugung, dass sichere Bindung immer zuerst in uns selbst entsteht.

Wie ich arbeite

Ich sehe mich als Entwicklungsmotor – im Inneren wie im Außen. Das bedeutet: Ich bringe Bewegung in Gedanken, Strukturen und Perspektiven, ohne jemanden zu überrollen. Ich höre zu, stelle Fragen, ordne ein und gebe Impulse, die tragfähig sind.

Ganzheitliches Denken und ein ausgeprägtes Reflexionsvermögen helfen mir dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen, die im Alltag oft untergehen. Ich arbeite verantwortungsbewusst, kooperativ und mit einem klaren Blick für das, was Menschen stärkt.

Mir ist wichtig, dass Menschen sich in meiner Begleitung nicht verbiegen müssen. Ich unterstütze Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte dabei, ihre eigene Souveränität wieder zu spüren und ihre Haltung klar zu leben, ohne sich vom System und seinen Bedingungen überfordern zu lassen.

Was mich ausmacht

Ich bin jemand, die die Dinge anpackt: Fleiß, Ausdauer und ein guter Sinn für Ordnung begleiten mich seit jeher – nicht als starre Tugenden, sondern als Werkzeuge, die mir helfen, Komplexität zu sortieren. 

Gleichzeitig bringe ich viel Empathie, Sensibilität und Zugewandtheit mit. Diese Mischung ermöglicht es mir, sowohl strukturiert als auch menschlich nah zu arbeiten.

Koordination liegt mir: Ich kann viele Fäden gleichzeitig halten, Informationen bündeln und daraus klare Entscheidungen ableiten. Und immer wieder bin ich selbst mein eigener Entwicklungsmotor – neugierig, lernbereit und offen für Veränderung.

Mein fachlicher Hintergrund

Seit jeher habe ich ein besonderes Interesse an konstruktiven Beratungsgesprächen, so dass ich zahlreiche einschlägige Fort- und Weiterbildungen absolvierte und absolviere:

  • Zertifikatslehrgang ZRM® - Trainerin  (Oktober 2025 bis Juni 2026)
  • Zertifizierung zur LINC PERSONALITY PROFILER Coachin (November 2025)
  • Systemische Beratung - Systemische Praxis (Januar 2025 bis Februar 2026 - entspricht den Rahmenrichtlinien der DGSF)
  • Zürcher Ressourcen Modell ZRM® - Grundkurs (März 2025)
  • Systemische Beratung - Einführung in systemisches Arbeiten (Februar bis Dezember 2024 - entspricht den Rahmenrichtlinien der DGSF)
  • Qualifizierung zur Schulentwicklungsbegleitung (Oktober 2022 bis Juni 2023) 
  • Weiterbildung zum Berufseinstiegscoach (Dezember 2017)
  • Qualifizierung für schulische Steuergruppen (September 2012 bis Januar 2014)
  • Lösungsorientierte Beratung und Gesprächsführung (Mai und November 2008)
  • Systemisch/lösungsorientierte Beratung für den Schulalltag (März 2006)
  • Kollegiale Beratung (Januar 2005)
  • Sonderpädagogische Beratungskompetenz (April 2002 bis Februar 2003)

Promoviert habe ich zur sozial-moralischen Urteilsfähigkeit von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung.

Meine Publikationen:

  • Häsel-Weide, U.; Kottmann, B.; Aschhoff-Hartmann, St.; Neumann, Ph. & Tenberge, C. (Hrsg.). (2026). Perspektiven auf Inklusion im interdisziplinären Diskurs. Strukturen – Kulturen – Praktiken. Paderborner Beiträge zur Bildungsforschung und Lehrkräftebildung (Band 3). Münster: Waxmann.
  • Aschhoff-Hartmann, St. (2019). Das moralische Urteil von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensstörungen. Theoretische Ansätze und empirische Befunde aus kohlbergianischer und neo-kohlbergianischer Perspektive. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. (zugleich Dissertation, Universität Paderborn 2018)
  • Aschhoff, St. (2007). Der Vielfalt begegnen – Die Arbeit an der Lerntheke als eine Möglichkeit der inneren Differenzierung im Mathematikunterricht. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 58 (2007) 2 – 6.
  • Aschhoff, St. (2006). Förderung sozialer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen durch eine Streitschlichterausbildung. In: Sonderpädagogik in Niedersachsen. Zeitschrift des vds-Landesverbandes Niedersachsen 2/2006, 38 – 51.
  • Aschhoff, St. & Voigt, U. (2006). Das Freizeitverhalten von Schülerinnen und Schülern mit den Förderschwerpunkten Lernen und emotionale und soziale Entwicklung in der Selbst- und Fremdwahrnehmung. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 57 (2006) 88 – 93.
  • Aschhoff, St. & Voigt, U. (2005). Freizeitverhalten und Drogenkonsum von Schülern der Schule für Erziehungshilfe und Lernbehinderte. In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe 16 (2005) 273 – 279.
  • Aschhoff, St. & Voigt, U. (2004). Wer weiß schon, was Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit tun? – Eine explorative Untersuchung zum Freizeitverhalten von Schülerinnen und Schülern der Schule für Lernbehinderte. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 55 (2004) 390 – 396.

Meine Referenzen

Seit 2024: Moderatorin und Schulprozessbegleiterin für das Zentrum für Bildung und Chancen, Gütersloh.

Seit 2006: Referentin für die vds-Bildungsakademie, Würzburg 

Themen: Der Vielfalt begegnen – Die Arbeit an der Lerntheke als eine Möglichkeit der inneren Differenzierung; Berufliche Orientierung junger Menschen bei allgemeinem oder sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf; Förderung der moralischen Urteilsfähigkeit; Kollegiale Fallberatung; Lösungsorientierte Beratung; Neue Autorität

2022: Lehrbeauftragte an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld 

Thema: Möglichkeiten und Grenzen des professionell pädagogischen Handelns im inner- und außerschulischen Kontext

2021 - 2022: Lehrbeauftragte am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Kassel 

Thema: Professionalisierung durch Vernetzung – Sonderpädagogische Grundlagen im Kontext inklusiver Bildung

2011: Referentin für das Zentrum für Hochschulbildung, Dortmund 

Thema: Der Vielfalt begegnen – Die Arbeit an der Lerntheke als eine Möglichkeit der inneren Differenzierung

2007 - 2010: Lehrbeauftragte an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität Dortmund 

Themen: Unterrichtsmodelle für Jugendliche und Heranwachsende mit Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung; Erziehungsziele und Erziehungsmittel

Diese Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe, pädagogischer Praxis und systemischer Perspektive prägt meine Arbeit – und gibt mir ein breites Fundament, um Menschen in anspruchsvollen beruflichen Kontexten wirksam zu begleiten.

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